Bericht vom M’era Luna Festival 2008

Am 08. August  war es endlich einmal wieder soweit: Die Pforten zum mittlerweile 9. M’era Luna Festival öffneten sich nicht nur für alle Schwarzen Seelen unter uns.

Eine ausführliche Bildergalerie von Besuchern, Bands uvm. findet Ihr auf unserer MySpace-Seite unter http://www.myspace.com/promofabrik

Nachdem wir Vier uns im Hotel nach der langen Anfahrt mit einigen Staus etwas erfrischt und bei einem äußerst leckeren Italiener in Sarstedt gestärkt hatten, waren wir gegen 22.30 Uhr auf dem Flugplatz Drispenstedt bei Hildesheim angekommen. Die Bändchenvergabe verlief reibungslos. Alles schien gut organisiert. Folglich zogen wir los, um ein paar erste Eindrücke zu haschen und auch, um uns auf der PreParty zum Festival einheizen zu lassen.

Es war dieses Jahr für den Freitag Abend schon erstaunlich viel los! Der Zeltplatz war bereits richtig gut bestückt und man sah schon sehr viele Besucher herumtollen und Party machen. Wir kamen dann auch am Mittelalter-Markt vorbei. Dort tummelten sich Feuerspucker und  Spielmannsleute, was mich natürlich sehr beeindruckte. Ich vermerkte sogleich in meinem Notizblock, dass dieser Ort auf jeden Fall noch einmal bei Tageslicht aufgesucht werden muss.

Von weiter her erklang die Musik der PreParty schon in unseren Ohren und genau dieser Ort war der Anlaufpunkt Nummer 1 für diesen Abend.
Mit Erstaunen stellten wir fest, dass diese Party wohl heiß begehrt sein musste, denn es bildete sich eine laaaange Schlange. Nach 20-minütigem Anstehen hatten wir den Eingang erreicht. Verblüffung machte sich in unseren Augen breit, denn man verlangte dort tatsächlich 4 Euro Eintritt. Auf die Frage, warum dies so sei, konnte uns keiner eine Antwort geben. Aber mit Sicherheit hatten die Veranstalter dafür wohl ihre Gründe. Nichts desto trotz bezahlten wir und trafen auch gleich auf erste bekannte Gesichter. Die Halle war sehr gut gefüllt, die Musik war gut und bunt gemischt. Es war sowohl für die „älteren“ Anhänger der Szene als auch für die „jüngeren“ etwas dabei. Nach ca. eineinhalb Stunden hieß es dann für uns allerdings langsam wieder gen Hotel aufzubrechen. Denn schließlich standen ja noch zwei Tage  volles Programm auf dem Plan. Im Hotel wurde dann noch die ein oder andere Sektflasche geköpft und dann wurde sich Schlummern gelegt.

Der nächste Tag begann für uns gegen 08.30 Uhr.  Nach einem ausgiebigen Frühstück machten wir uns dann auf zum ersten Tag des M’era Luna-Festivals.

Am Einlass ging es zügig voran. Die Security war sehr nett und auch das Wetter spielte bis dato hervorragend mit. Zunächst einmal besorgten wir unsere Pässe im Presse-Zelt. In diesem Bereich hielten sich schon einige der Fotografen auf, teils mit ziemlich langen Gesichtern und einem genervten Blick.  Auch einer unserer Partner vom Treffpunkt Schwarz saß mit an einem der Tische. Auf die Frage, was denn los sei, bekamen wir von allen gesagt, dass sie nicht vom Graben aus fotografieren dürften, sondern nur das Festival-Gelände an sich. Dies machte auch uns sehr stutzig und wir konnten es genau so wenig verstehen wie die betroffenen Fotografen.

Nun hieß es für uns erst einmal Kaffee holen und den Kampfplan besprechen.

Sven machte sich auf zum Graben, um DELAIN, den ersten Act der Main Stage, zu fotografieren, während wir übrigen drei uns unters Publikum mischten.

Delain wurde 2002 von Martijn Westerholt, dem Ex-Keyboarder der Metal-Band Within Temptation gegründet. Zusammen mit seiner Bandkollegin Charlotte Wessels sorgte er für Power auf der Bühne, welche sich auch schnell und gekonnt auf die Zuhörerschaft übertrug.

Und auch ELIS wussten ihre Fans zu begeistern. Die schweizerisch-liechtensteinische Symphonic- und Gothic-Metal-Band, welche auch im Jahr 2002 aus der Band „Erben der Schöpfung“ hervorging bot uns ein ordentliches Programm  dar, auch wenn es anfängliche Schwierigkeiten mit dem Mikrophon der Sängerin Sandra Schleret gab. Was mich ganz besonders beeindruckte war, dass Sandra den letzten Song der kürzlich verstorbenen Sängerin Sabine Dünser widmete. Es schien so, dass dabei nicht nur mir ein Schauer über den Rücken lief.

Unser nächstes Highlight war das Konzert der Niederländer THE LEGENDARY PINK DOTS im Hangar.
Auf der Bühne tummelte sich bereits eine Schar von Musikern, welche ihre teils selbst gebastelten Instrumente bediente und durch ihre ominöse Performance die Zuschauer zum Erstaunen brachte. Besonders zu bemerken ist, dass sich der Saxophonist später auch unter das Publikum mischte und dort ein Solo vom Feinsten hinlegte. Eine wirklich schrille, schräge, jedoch sehr einvernehmliche und äußerst  gute Darbietung!

Nach diesem Konzert zogen wir uns erst einmal ins Pressezelt zurück, um ein kühles Bierchen zu genießen. Nette Gespräche, nette Leute und noch immer traurige Fotografen. Um 13:30 Uhr zog es Sven dann wieder zur Mainstage, denn eines seiner persönlichen Höhepunkte ORDO ROSARIUS EQUILIBRIO standen auf dem Plan.

An dieser Stelle möchte ich Sven doch einmal darum bitten, uns seine Eindrücke niederzuschreiben.

SVEN: Nachdem ich mich erfolgreich vom Rest der Gruppe abgeseilt hatte, um in der ersten Reihe den entspannenden Apokalyptic-Folk-Klängen von ORE zu fröhnen, erfüllte es mich voll und ganz mit Freude, diese Band einmal wieder live zu sehen. Doch zu meinem Erstaunen stellte ich fest, dass die Sängerin Rose-Marie Larsen, nicht mit von der Partie war. Außerdem ungewöhnlich war es, eine Band wie ORE im grellen Sonnenlicht zu sehen. Diesen Eindruck des Ungewohntseins machte auch die Band auf mich. Trotz allem war es von der ersten Sekunde an mein persönliches Highlight des Festivals. Besonders erfreut war ich über Songs vom Album „Satyriases“, welches sie zusammen mit den Italienern Spiritual Front produzierten.

Nach diesem Konzert kam Sven ganz aufgeregt zurück. Zum einen, weil er überaus begeistert war und zum anderen, weil seine Kamera wohl den Geist aufgegeben hatte. Nun nützte ihm das braune Bändchen für den Graben rein gar nichts mehr! Daraufhin hatte er die Idee, das Bändchen an Roland von Treffpunkt-Schwarz.de weiterzugeben. Die Situation wurde bei einer der Verantwortlichen im Pressezelt erklärt und es gab keinerlei Einwände oder Probleme, dies auch in die Tat umzusetzen. An dieser Stelle vielen Dank an die nette Dame vom Pressezelt.

Vor uns stand er nun, der überaus glückliche Roland! Unsere gute Tat für diesen Tag war also vollbracht. Mit einem breiten Grinsen sah man Roland aus dem Pressezelt verschwinden und auch so schnell nicht wieder zurückkehren.

Uns Vier überkam so langsam der Hunger. So machten wir HALT bei einem Chinesen und ließen es uns so richtig schmecken. Das Preis-Leistungs-Verhältnis war außerordentlich befriedigend! Weiter ging es im Hangar. KLIMT 1918 wollten wir uns auf keinen Fall entgehen lassen. Noch niemals live gesehen, verfolgte uns die Musik der Band jedoch schon, denn oft lauschen wir ihr aus den heimischen Boxen.

Klimt 1918 wurde 1999 von den beiden Brüdern Marco und Paolo Soellner gegründet, nachdem sich ihre vorige Death Metal-Band „Another Day“ getrennt hatte. Die Italiener wussten es gekonnt, eine gefühlsbetonte ja fast schon romantische Atmosphäre unters Volk des halb gefüllten Hangar zu mischen. Auch dieser Auftritt wird für uns unvergessen bleiben.

Anne machte sich zwischenzeitlich auf zur Mainstage, denn dort hatte indessen ihr persönlicher Favorit begonnen zu spielen: MESH.
Anne, beschreibe uns doch einmal Deine Eindrücke von diesem Konzert:

ANNE:  Obwohl ich diese Band schon zum x-ten Mal  gesehen habe, begeistert sie mich immer wieder mit ihren Live-Qualitäten. Tanzbare, eingängige Songs wechseln mit einfühlsamen Balladen. Genau die richtige Mischung für einen gelungenen Festivalgig.
Ich war wieder hin und weg und freue mich natürlich schon wieder auf das nächste Mal.

Nach diesem Auftritt trafen wir uns wieder im Pressezelt. Noch immer keine Spur vom Roland😉
Und auch ich machte mich wieder auf die Socken, um einen meiner leiblichen Höhepunkte auf der Mainstage zu sehen: TANZWUT.

Die 1999 in Berlin gegründete Band hat ersichtlich viele Anhänger. Es war der pure Wahnsinn, wie sie ihr Publikum animierten und zum Kochen brachten! Ein Genuss von der ersten bis zur letzten Sekunde! Ein fulminanter Auftritt voller Dynamik und Humor.

Da uns die nächsten Acts persönlich nicht sonderlich interessierten, machten wir es uns zur Aufgabe, einmal das Festivalgelände und vor Allem auch den Mittelalter-Markt genauer unter die Lupe zu nehmen.
Besonders ansehnlich fanden wir es, wie die schwarze Meute hier und da mit eigens mitgebrachten Tetrapaks und Lunchboxen umherlief. Unserer Meinung nach eine tolle Geste seitens der Veranstalter des M’ERA LUNA Festivals, dies zuzulassen.
Auch für 100% positiv empfanden wir die auf dem Gelände eingerichteten Wasserstellen. Auch an Ständen und gastronomischer Verpflegung fehlte es nicht. So war von Pizza über Crepes, Baguettes und Brezeln bis hin zu leckeren Nudelgerichten für jeden Geschmack etwas dabei. Und natürlich auch die Süßen unter uns sollten ihren Genuss haben. Am Haribostand sah man immer lange Schlangen. Ein besonderes Augenmerk galt auch dem Wein- und Proseccostand! Dieser war für Anne und mich natürlich ein Highlight schlechthin.

Der Mittelalter-Markt, welcher sich gleich hinter dem Ausgang befand war seinen Besuch auf jeden Fall wert! Vom Shisha-Zelt mit Fellteppichen, über mittelalterliche Kochkünste und Getränke bis hin zu Ständen, an welchen man sich ein Andenken ergattern konnte war alles vorhanden. Ich bin mir sicher, dass dieser Part des Festivals regen Anlauf fand und im nächsten Jahr vielleicht auch etwas größer wieder mit von der Partie sein wird.

Im Hintergrund hörte man die hallenden Zurufe der Fans von UNHEILIG. Zurück auf den Weg zum Festivalgelände sah man die Massen. Die Bühnendekoration erinnerte mich ein wenig an Weihnachten. Von weitem sah es so aus, als stünden da überall große Schwippbögen auf der Bühne. Die Fans jedoch schienen überaus begeistert und jubelten aus lautem Hals!

Wir wollten uns eine kleine Pause im Chill-Out-Zelt gönnen, doch schnell stellten wir fest, dass es sich hier eher um ein Chill-Laut-Zelt handelte und somit hielt es uns dort nicht lange.

Ein weiterer Höhepunkt meinerseits war das Konzert von Moonspell.
Die portugiesischen Gothic-Metaler aus Brandoa, welche ja nun auch schon seit fast 20 Jahren als Band unterwegs sind, rockten den Hangar und boten ihrer Zuhörerschaft eine sensationelle Show. Hartes Gitarrengeschrammel, melodischer Gesang und fette Drums sorgten für Stimmung pur! Nach dieser musikalischen Orgie hieß es für mich dann erst einmal ausspannen, denn schließlich stand ja noch ein weiterer persönlicher Hauptact für uns auf dem Programm: FRONT 242.

Wir gönnten uns also eine Auszeit im Pressezelt. Da wir noch immer von einem genialen Festivalwetter gesegnet waren, nahmen wir draußen Platz und konnten somit auch gleichzeitig dem Auftritt von VNV-Nation lauschen. So hatten wir zum Erholen genau die richtige Hintergrundbeschallung mit Songs wie Nemesis, Legion, Chrome, Standing, Honour und Illusion vom aktuellen Album „Judgement“.

22:30 Uhr machten wir uns dann auf zur Mainstage. Denn Front 242, eine der etabliertesten Electro-Bands der 80er Jahre und wohl noch immer DAS Aushängeschild des Genres EBM, konnten wir uns beileibe nicht entgehen lassen!

Wir gehören mittlerweile nun auch schon der „älteren“ Generation an und uns nervt die momentane Entwicklung der Musikindustrie ein wenig. Man wird übersäht mit einfallslosen Tracks,  welche voll gepackt sind  mit Samples, verzerrten Vocals sowie eintönigen Beats. Somit wurde unsere Sturm- und Drang-Zeit an diesem Abend auch einmal wieder in Erinnerung gerufen!
Schon vor dem Auftritt konnte man “2-4-2”-Rufe aus dem Publikum hören. Dann betraten die Belgier endlich die Bühne und sorgten vom ersten Ton an für eine saugute Stimmung.
Patrick Codenys und Jean-Luc De Meyer rannten wie Berserker über die Bühne und  spielten zusammen mit Daniel Bressanutti und Richard Jonckheere aka Richard 23 ein Set bestehend aus Klassikern wie „Circling Overland“, „Headhunter“, „No shuffle“ und „Funkadhaffy“. Ein ersichtlicher Höhepunkt des Konzertes war „Im Rhythmus bleiben“ und die Masse blieb es trotz dieser aggressiven, elektronischen Tanzmusik.

Alles in Allem auch nach fast 30jährigem Band-Dasein und einem Alter jenseits der 40, ein wahrhaft beeindruckender, staunenswerter und energievoller Gig,  bei welchem meines Erachtens viele der heutigen Jungelektroniker nicht mithalten können!

Nach dieser überwältigenden und kräfteraubenden Darbietung machten wir uns zusammen mit Roland zum Hotel auf, wo wir zum Abklang dieses ereignisreichen Tages noch zwei Flaschen Sekt und eine fast volle Flasche Pfeffi bei guten und aufschlussreichen Gesprächen leerten.

Die Nacht war kurz und das Wetter plötzlich wirklich beschissen. Es schüttete wie aus Eimern und so richtig Lust zum Aufstehen hatte man nicht wirklich.
Jedoch, was muss, das muss! Also machten wir uns auf zum Frühstück, stärkten uns, packten die Koffer und verließen das Hotel, um uns den zweiten Tag des M’era Luna-Festivals einzuvernehmen.

DIN (A) TOD sollte unser erstes Highlight dieses Tages sein. Und es war zum Einstieg auch genau das richtige. 2003 gründeten Sven und Claudia Din (A) Tod. Entgegen dem Motto der Bands, welche nach dem neuzeitlichen Muster „Gitarre/Bass/Schlagzeug“ arbeiten. So schafften sie ihr eigenes Konzept, hatten sich Synthesizer, Drumsequencer und Studiotechnik angeschafft und an Tracks gearbeitet. Musikalisch gesehen verbinden sie den Sound der frühen 80er gepaart mit minimalistischer Elektronik.
Alles in Allem ein sehr gelungener und eingängiger Auftritt, welcher uns noch lange in Begeisterung schwelgen lässt..

Da die Mainstage unsere Geschmäcker an diesem Tag rein musikalisch nicht besonders interessierte und das Wetter zudem sehr stark zu Wünschen übrig ließ, zogen wir es wie viele andere auch vor, uns mehr im Hangar aufzuhalten.

Der nächste für uns imposante Act war ELEGANT MACHINERY.
1988 haben Richard Johansson und Leslie Bayne beschlossen, dieses Projekt ins Leben zu rufen. Die Einflüsse führten von Depeche Mode über Yazoo bishin zu Human League. Das Ziel war ganz klar: Elektronische Musik. Nach vielen Höhen und Tiefen, nahm sich die Band vor, mit neuem Label und neuen Songs 2008 wieder richtig loszulegen, was man bei diesem Konzert auch zu spüren bekam. Für typische Electro-Pop-Fans, wie wir es sind, ein gefundenes Fressen. Sven erinnert sich an einen Kommentar aus dem Publikum: „Endlich mal wieder jemand, der singen kann.“
Gute Musik = gutes Wetter. Denn wie von Zauberhand war die Wolkendecke wieder aufgerissen und der Regen hatte ein Ende gefunden.

Für Leo und mich hieß es dann erst einmal für zwei, drei Stunden Abschied nehmen, da wir außerhalb des Festivalgeländes einen Interview-Termin mit DAF hatten.

An dieser Stelle gebe ich die Berichterstattung mal an Anne und Sven weiter:

Wir hatten uns vorgekommen zurück in den Hangar zu gehen. Doch da fiel uns auf, dass wir diese Idee nicht allein hatten. Ein Meer von Menschen vor dem Hangar. Alles wollte da rein und die Security war gezwungen ihn kurzzeitig wegen Überfüllung zu schließen.
So konnten wir Agonoize nur von weitem hören, aber ich glaube diejenigen die es geschafft hatten in den Hangar zu kommen, hatten ihren Spaß. Da wir keine Lust auf Anstellen hatten,zogen wir ab Richtung Mittelaltermarkt, um dort auch mal das Essen zu testen. Und das war eine gute Idee. Der von uns verspeiste Mutzbraten mit Sauerkraut mundete vorzüglich.

Da  wohl die meisten wegen Combichrist den Hangar nicht verließen, waren wir gezwungen uns Eisbrecher und Combichrist auch nur von weitem anzuhören.
Wir zogen uns daher zu einem gepflegten Bierchen ins VIP-Zelt zurück und unterhielten uns mit jetzt wegen schwer zugänglichem Hangar frustrierten Fotografen.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die beiden überaus netten und freundlichen Mädels hinter dem Theke. Tara und Jana wußten durch ihre liebenswürdige Art uns Presseleute stets bei guter Laune zu halten. Aber auch diesmal wurde den Fotografen geholfen. Es wurde ihnen die Ehre zuteil zehn Meter durch den Backstagebereich Richtung Hangarbühne zu laufen, aber auch nur denjenigen mit braunem Bändchen.

Dann waren auch Leo und Lucy zurück und unsere Aufmerksamkeit galt Apoptygma Berzerk. Diese begannen auch gleich mit zwei Krachern von ihrem 96er Album „7“ und wir fühlten uns mal mindestens zehn Jahre jünger. Immer gut anzuhören.

Bis zu DAF haben wir uns noch etwas die Füße vertreten, um fit zu bleiben, denn mittlerweile merkten auch wir, dass wir eben keine zehn Jahre mehr jünger sind.

Krönender Abschluss des Festivals war für uns alle der lang erwartete Gig der Kultband DeutschAmerikanischeFreundschaft, kurz DAF. Unerwarteter Weise war der Hangar nicht übermäßig gefüllt. Wir schieben es mal auf die wetterbedingte frühe Abreise vieler Festivalgäste. Da ist wohl einigen was entgangen. Denn DAF hat einfach den Rhythmus, wo man mit muß. Von Anfang an begeisterte die Band mit ihrem typischen minimalistischen Sound. Und spätestens bei den Hits wie „musollini“, „Verschwende deine Jugend“ und „Rote Lippen“, konnte keiner mehr die Füße stillhalten.

Doch jedes Festival geht einmal zu Ende. Und so setzen auch wir uns nach zwei Tagen, vollgepackt mit guter Musik und netten Bekanntschaften, zufrieden, begeistert und völlig fertig ins Auto und fuhren gen Heimat.
Und wir freuen uns jetzt schon darauf nächstes Jahr in alter Frische wieder vor Ort zu sein.

Das Team der PromoFabrik bedankt sich recht herzlich bei den Veranstaltern des M’ERA LUNA Festivals, den Bands, der Security, dem Publikum, den Gastronomen vor allem auch unserer Starfotografin Britta und allen, die es uns ermöglicht haben, das M’ERA LUNA Festival 2008 in solch schöner Erinnerung zu behalten.

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s

%d bloggers like this: